Judith und André - die "Märlihochzeit" am See
Auf der Wiese am Ufer des kleinen Sees sind die 50 Gäste im Kreis versammelt. Sind parat, erwarten gemeinsam mit dem Bräutigam die Braut. Zu Beginn der Zeremonie entzündet der Bräutigam das Feuer in der Feuerschale, lädt seine Frau ein. Die Glaspanflöten spielen. Vom verborgenen Teil des anderen Ufers her wird langsam ein Floss sichtbar - mit einer wunderschönen Braut umgeben von einer Schar Rosenmädchen. Der Bräutigam nimmt seine Braut am Ufer in Empfang. Hand in Hand gehen sie über die Wiese zum Feuer, das für sie beide brennt. Die Trauung beginnt.
Das "Ja-Wort" gibt sich das Paar in der Steinspirale, die ihre Mütter, Freunde, Freundinnen und Trauzeugen mit Blumen, Muscheln, Getreide und Früchten in der Zeremonie schmücken. Symbolisch für die guten Kräfte, die das Paar bis anhin umgeben haben und auch in Zukunft begleiten mögen.
Zum Abschluss erhält jeder Gast eine Sonnenblumenblüte, die er mit einem guten Wunsch für das Paar anfüllt und den Trauzeugen übergibt. Diese bringen die Sonnenblumen auf dem See aus. Das Paar, das nun gemeinsam das Floss besteigt, darf über ein Meer von Blüten und guten Wünschen miteinander seine Reise fortsetzen.